Licht für Uhrmacher
Warum polierte Gehäuse und Gläser jede Leuchte zurückwerfen - und wie Sie Licht so setzen, dass Sie das Werk sehen statt Ihrer eigenen Lampe.
Über 50.000 Kunden seit 2003 · Manufaktur aus Deutschland
Das richtige Licht am Uhrmacherplatz
Lichteigenschaften, die am Uhrmacher-Arbeitsplatz eingehalten werden sollten.
Nach DIN 5035-3 · DIN EN 12464-1 · ASR A3.4
(DIN 5035-3:2006-07; DIN EN 12464-1; ASR A3.4).
Warum Uhrmacher ein anderes Licht brauchen
Fast alles auf Ihrem Werktisch glänzt: das Gehäuse, das Glas, die Brücken, die Schrauben. Jede dieser Flächen wirkt wie ein kleiner Spiegel - und wirft die Leuchte genau dann ins Auge, wenn Sie am genauesten hinsehen. Mehr Licht macht das nicht besser, sondern schlimmer. Der zweite Punkt ist die Größe der Teile. Eine Ankerradschraube, ein Lagerstein, ein Zapfen: an dieser Grenze arbeitet das Auge ohnehin am Limit. Fehlt Licht, wird die Toleranz größer - und ein Zapfen, den man nicht klar sieht, wird beim Richten schnell zum Ersatzteil.
- Reflexe vermeiden statt Helligkeit erhöhen
- Genug Licht für Teile im Zehntelmillimeter-Bereich
- Flimmerfrei - an Drehbank und Poliermotor eine Sicherheitsfrage
- Austauschbare Komponenten statt Neukauf bei einem Defekt

4 Punkte am Uhrmacherplatz
Zerlegen, Reinigen, Zusammensetzen, Regulieren, Kontrollieren - jeder Schritt hat sein eigenes Lichtproblem. Die gute Nachricht: die meisten löst man mit der Position der Leuchte, nicht mit mehr Watt.
Lichtfaktor 01 / 04 · Beleuchtungsstärke
Beleuchtungsstärke
Ein Lagerstein misst keinen Millimeter, eine Zapfenspitze noch weniger. Bei diesen Größen entscheidet die Lichtmenge, ob Sie die Kante sauber sehen oder nur erahnen. Die Norm nennt 1.500 Lux, für Zifferblattmontage, Zapfenarbeit und Endkontrolle sind ab 2.800 Lux sinnvoll, in dunklen Räumen 3.300.
- Zielwert: ab 2.800 Lux am Werkstück, 3.300 Lux in dunklen Räumen
- Norm-Minimum: 1.500 Lux (DIN EN 12464-1)
- Gleichmäßig, weil polierte Teile bei punktuellem Licht überstrahlen
Lichtfaktor 02 / 04 · Farbtemperatur
Farbtemperatur
Warmweißes Licht lässt Zifferblatt- und Zeigerfarben zu warm wirken und macht über Stunden müde. Tageslichtweiß ab 5.000 Kelvin hält wach, ab 5.300 Kelvin werden auch feine Farbunterschiede sicher unterscheidbar. Wichtig: Werktisch, Lupe und Mikroskop auf derselben Lichtfarbe, sonst stellt sich das Auge bei jedem Blickwechsel neu ein und ermüdet.
Zur ProduktübersichtLichtfaktor 03 / 04 · Farbwiedergabe
Farbwiedergabe
Die Farbwiedergabe (Ra, auch CRI) zeigt, wie echt Farben unter der Leuchte wirken. Für die allgemeine Sicht reicht Ra 80. Sobald Sie Farben beurteilen, gebläute Zeiger, Zifferblatt, Lünette oder Edelmetall, sollte der Wert bei Ra 90 aufwärts liegen.
- Allgemeine Sicht: Ra 80
- Farbbeurteilung und Endkontrolle: Ra 90 und höher
- Auf R9 achten (gesättigtes Rot), dort brechen viele Leuchten ein
Selbst ausprobieren
Zwei Abdeckungen, ein Uhrenglas
Dieselbe Leuchte, nur eine andere Scheibe davor. Ziehen Sie den Regler über das Glas: links bündelt die Mikroprismenscheibe das Licht zu einem kleinen, harten Fleck, rechts verteilt die opalweiße Blende dieselbe Menge über eine große Fläche - der Reflex wird weich.
Mikroprismenscheibe
Opalweiße Blende
Nachgestellte Darstellung auf einer Aufnahme aus unserer Werkstatt. Die Mikroprismenscheibe lenkt das Licht gezielter und blendet das Auge weniger (UGR-Wert), erzeugt auf Glanz aber den schärferen Reflex. Die opalweiße Blende kostet etwas Lichtstrom und gewinnt genau dort.
Lichtfaktor 04 / 04 · Blendung & Flimmern
Ruhiges Licht
Zwei Störungen hängen an der Bauart, nicht an der Lichtmenge. Reflexe: Jede polierte Fläche wirft das Licht im selben Winkel zurück, trifft er Ihr Auge, sehen Sie nur die Leuchte statt das Werk. Dagegen hilft die Position und eine große entblendete Leuchtfläche, nicht mehr Watt. Flimmern: An Drehbank und Poliermotor kann pulsierendes Licht ein drehendes Teil stillstehen lassen, hier ist es eine Sicherheitsfrage. Ob eine Leuchte flimmert, entscheidet der Konverter, und der Wert steht im Datenblatt.
Zur Produktübersicht
Passende Leuchten für Ihren Werktisch
Werktisch, Vergrößerung und Grundlicht stellen eigene Anforderungen. Diese Bauformen decken sie ab:
Bei glänzenden Gehäusen zählt die Größe der Leuchtfläche mehr als die Leistung.
Zur ProduktübersichtNachhaltig. Reparierbar. Langlebig.
Sie reparieren Uhren, die älter sind als jede LED. Entsprechend unpassend wäre eine Leuchte zum Wegwerfen: Bei uns sind LED-Module und Komponenten austauschbar, das Gehäuse besteht aus recycelbarem Aluminium. Geht etwas kaputt, wird das Teil ersetzt - nicht die Leuchte.
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Unsere transparente Beratung zu Ihrer Wunschzeit.
Erhalten Sie innerhalb von wenigen Stunden ein faires Angebot.
„Wir planen Ihre Lichtlösung persönlich - und sagen Ihnen auch, wenn ein kleineres Modell reicht.“
Was Sie bei uns mitbekommen
Nicht nur eine Leuchte im Karton.
Kostenlose Lichtplanung
Werktisch, Zeitwaage und Vitrine gehören in ein Konzept - wir planen das zusammen.
Persönliche Fachberatung
Sie sprechen direkt mit einem Ansprechpartner, der unsere Leuchten kennt.
Geprüfte Qualität
Geprüft auf Verarbeitung, Lichtqualität und Langlebigkeit - vieles aus eigener Fertigung.
Service über den Kauf hinaus
Ersatzteile und Reparaturservice für viele Modelle - auch Jahre später.
Häufige Fragen
Ausführliche Antworten finden Sie in unseren FAQ und in den Datenblättern.
















